Winterthur: sicherste Großstadt mit wachsendem Gewerbe
Winterthur zählte Ende 2025 122'758 Einwohnerinnen und Einwohner — ein Zuwachs von nur 292 Personen und damit das geringste Bevölkerungswachstum seit 15 Jahren. Als Hauptgrund nennt die Stadt den fehlenden Neubau von Wohnungen. Gleichzeitig bestätigte der städtische Sicherheitsbericht im Juli 2025, dass Winterthur auch für das Jahr 2024 die sicherste Großstadt der Schweiz bleibt: Gewaltstraftaten nahmen ab, ebenso die Verkehrsunfälle.
Diese guten Durchschnittswerte verdecken allerdings, wie unterschiedlich sich die Stadt entwickelt. Auf dem ehemaligen Sulzer-Areal, dem industriellen Kernstück der Stadt, entstehen derzeit so viele Büro- und Wohnflächen wie nie zuvor. Ein Konzept, das für die ruhige Altbauwohnung in Veltheim passt, greift auf einer neuen Bürofläche im Kesselhaus zu kurz. Deshalb beginnt jedes Projekt bei uns mit einer Objektbegehung statt mit einer pauschalen Einschätzung nach Stadtstatistik.
Winterthur ist zudem historisch geprägt von der Maschinenindustrie und hat diese Substanz nie komplett verloren, sondern in neue Nutzungen überführt. Für die Sicherheitsplanung heißt das, dass viele Gebäude nicht ursprünglich für ihre heutige Nutzung gebaut wurden — eine ehemalige Werkhalle als Großraumbüro hat andere Schwachstellen als ein von Anfang an geplantes Bürogebäude, etwa bei Notausgängen oder alten Lüftungsschächten, die sich als unbewachte Zugänge eignen.
Alarmanlagen für Winterthurer Wohnungen und Altbauten
In den gewachsenen Quartieren rund um Veltheim, Töss und die Innenstadt scheitern klassisch verkabelte Einbruchmeldeanlagen oft an massiven Wänden und Mietauflagen. Für solche Objekte setzen wir Funk-Alarmanlagen ein, die sich ohne Kabelschlitze installieren und beim Auszug rückstandsfrei entfernen lassen. Die Schutzwirkung bleibt dieselbe wie bei verkabelten Systemen: VdS-geprüfte Komponenten, Sabotageüberwachung, Aufschaltung auf die Notruf- und Serviceleitstelle.
In neueren Wohnsiedlungen, etwa in den Entwicklungsgebieten rund um den Bahnhof, planen wir dagegen häufiger verdrahtete oder hybride Systeme, die sich direkt in vorhandene Elektroinstallationen integrieren lassen. Bei Mehrfamilienhäusern teilen wir die Anlage in Zonen auf, damit ein ausgelöster Alarm sofort der richtigen Wohnung zugeordnet werden kann und nicht das ganze Treppenhaus alarmiert wird.
Für Einfamilienhäuser in den Außenquartieren Richtung Wülflingen oder Seen kommt häufig noch ein weiterer Punkt hinzu: freistehende Garagen und Gartenhäuser, die separat vom Hauptgebäude gesichert werden müssen. Eine Anlage, die nur das Wohnhaus schützt und den Geräteschuppen offenlässt, verlagert das Risiko lediglich auf das Nebengebäude, statt es zu beseitigen.
