Videoüberwachung für Handel und Verwaltung
Ladengeschäfte in der Frauenfelder Altstadt kombinieren wir meist mit einem stillen Überfallmelder an der Kasse und einer Videoüberwachung, die sich strikt auf den eigenen Eingangsbereich beschränkt. Bei Gebäuden mit kantonaler oder städtischer Nutzung, etwa Verwaltungsbauten mit Publikumsverkehr, sind die Anforderungen höher: dokumentierte Kameraausrichtung, klare Zugriffsrechte auf die Aufnahmen und eine Aufbewahrungsfrist, die sich an den kantonalen Datenschutzvorgaben orientiert.
Für Gewerbeflächen außerhalb der Altstadt, etwa entlang der Ausfallstraßen, geht es eher um Zufahrtskontrolle und Außenlager. Eine Kamera mit Kennzeichenerkennung, angebunden an die Alarmanlage, verschafft der Leitstelle im Alarmfall sofort ein passendes Bild zur Verifikation, bevor die Polizei ausrückt.
Die Stadtkaserne: Sicherheitstechnik für ein neues Gemeinschaftsquartier
Ein Frauenfelder Sonderfall ist die ehemalige Stadtkaserne, ein früheres Militärareal, das die Stadt seit Januar 2025 zivil nutzt. Zu den ersten Mieterinnen und Mietern zählen die Bar einer Brauerei, eine Kaffeerösterei mit eigener Kaffeebar, ein Tanz- und Bewegungsraum, ein Materialmarkt für Gebraucht- und Restmaterial sowie ein Unternehmen für Videokommunikation — dazu die Abteilung Kinder und Jugend der Stadtverwaltung. Diese Mischnutzung unter einem Dach stellt andere Anforderungen als ein klassisches Bürogebäude.
Für ein Areal mit derart vielen unterschiedlichen Mietern planen wir Brandmeldetechnik, die auf einzelne Nutzungseinheiten abgestimmt ist, statt eine pauschale Lösung für das gesamte Gebäude vorzugeben. Ergänzend empfiehlt sich für jeden Mieter eine eigene, auf die individuelle Fläche begrenzte Zutrittslösung — eine Gastro-Bar hat andere Öffnungszeiten und ein anderes Publikum als ein Materiallager oder eine städtische Verwaltungsstelle im selben Gebäudekomplex.
Openair Frauenfeld: wenn Zehntausende für ein Wochenende kommen
Seit 1985 findet in Frauenfeld jährlich im Juli ein Openair statt, bis 2007 unter dem Namen Out in the Green, heute als Openair Frauenfeld das größte Open-Air-Festival der Schweiz und das größte Hip-Hop-Festival Europas. Auf der Großen Allmend strömen an den drei Festivaltagen täglich bis zu 35.000 Menschen zusammen. Für die Stadt bedeutet das jedes Jahr eine kurze, aber intensive Ausnahmesituation.
Für Anwohner in der Nähe des Festivalgeländes und für Ladengeschäfte in der Innenstadt hat das zwei Seiten: mehr Laufkundschaft und Umsatzchancen einerseits, ein erhöhtes Risiko für Ladendiebstahl und ein Wohnungsleerstand während der Abwesenheit andererseits, wenn Eigentümer selbst das Festival besuchen. Eine Alarmanlage mit Fernzugriff per App gibt in solchen Tagen zusätzliche Sicherheit, weil sich der Status der Wohnung auch von unterwegs prüfen lässt.
Einbruchzahlen im Kanton Thurgau: die Statistik 2024
Kantonsweit 706 Einbruchdiebstähle im Jahr 2024, so hält es die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundesamts für Statistik für den Kanton Thurgau fest — ein Sprung von 545 Fällen im Vorjahr, also plus 30 Prozent, bei einer Aufklärungsquote von 21,2 Prozent. Weil Frauenfeld als Kantonshauptstadt den größten und bevölkerungsreichsten der fünf Thurgauer Bezirke bildet, mit Verwaltung, Gerichten und einem breiten Einzelhandelsangebot auf engem Raum, dürfte die Stadt an diesen kantonalen Fallzahlen einen überdurchschnittlichen Anteil tragen: Publikumsverkehr und Objektdichte schaffen mehr Gelegenheiten als in einer kleinen Landgemeinde.
Zur Einordnung lohnt der Blick auf die Gesamtstatistik: 14.010 Straftaten nach Strafgesetzbuch registrierte die Kantonspolizei 2024 insgesamt, 7 Prozent mehr als im Jahr davor, während die Häufigkeitszahl von 45 auf 47,5 Fälle je 1.000 Einwohner kletterte — deutlich unter dem gesamtschweizerischen Schnitt von 62,9, aber mit klarer Richtung nach oben. Bei den übrigen Vermögensdelikten fiel der Zuwachs mit 1 Prozent auf 9.287 Fälle dagegen kaum ins Gewicht.
Was auffällt: Der Fahrzeugeinbruchdiebstahl entwickelte sich 2024 gegenläufig und sank kantonsweit um 61 Prozent. Für Eigentümerinnen und Eigentümer in Frauenfeld heißt das im Klartext, dass sich das Risiko klar zur Gebäudehülle verschoben hat — Türen und Fenster verdienen aktuell mehr Aufmerksamkeit als der Schutz parkender Fahrzeuge.
So arbeiten wir in Frauenfeld
Rund 40 Minuten dauert die Fahrt von Steißlingen nach Frauenfeld, über die Autobahn Richtung Kreuzlingen und weiter ins Zentrum des Kantons. Am Anfang jedes Projekts steht der kostenlose Vor-Ort-Check, gefolgt von einem schriftlichen Angebot mit nachvollziehbaren Positionen. Die Montage erledigen ausschließlich eigene Techniker, keine Subunternehmer, mit anschließender Einweisung in die Anlage. Für den laufenden Betrieb sorgen danach Wartung und ein durchgehender Störungsdienst.
Als VdS-anerkannter Errichter sind wir seit 1972 grenzüberschreitend in der Bodenseeregion und der Ostschweiz aktiv. Ob Altstadthaus, Ladengeschäft oder Mietfläche in der Stadtkaserne: Für ein Objekt in Frauenfeld erreichen Sie uns hier, die Erstberatung ist kostenlos — auch wenn unser Team dafür eine längere Strecke zurücklegt als ein Anbieter direkt vor Ort.