Freiburg: Green City mit wachsendem Gewerbe
Freiburg im Breisgau zählt aktuell rund 237.000 Einwohnerinnen und Einwohner und wächst seit Jahren kontinuierlich, wenn auch inzwischen langsamer als noch vor einem Jahrzehnt. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre ökologische Stadtentwicklung: Die Quartiere Vauban und Rieselfeld gelten mit autofreien Zonen, Niedrigenergiebauweise und breiten Grünflächen als Vorzeigeprojekte des nachhaltigen Städtebaus. Parallel dazu ist Freiburg Universitätsstadt und Standort für Hochtechnologie-Betriebe, konzentriert vor allem in den Gewerbegebieten Haid und Hochdorf im Norden und Westen der Stadt.
Für die Sicherheitsplanung heißt das: Es gibt kein typisches Freiburger Objekt. Eine denkmalgeschützte Altbauwohnung in der Altstadt stellt andere Anforderungen als ein Softwareunternehmen auf der Haid oder ein Neubau in Rieselfeld mit gemeinschaftlich genutzten Innenhöfen. Wer hier ein Sicherheitskonzept plant, muss Lage, Bauweise und Nutzung zusammen denken. Deshalb beginnt jedes Projekt bei uns mit einer Objektbegehung, nicht mit einem Katalog.
Hinzu kommt die Randlage zu Frankreich und der Schweiz: Freiburg liegt verkehrsgünstig nahe zweier Grenzen, was die Stadt für Pendler und Betriebe attraktiv macht, aber auch die Fluchtwege für Täter kurz hält. Bei der Objektplanung berücksichtigen wir deshalb, wie schnell ein Gebäude von den Ausfallstraßen Richtung Autobahn erreichbar ist — ein Faktor, der bei der Wahl zwischen Sirenenalarm und stiller Alarmierung eine Rolle spielt.
Sicherheitstechnik für Betriebe in Haid und Hochdorf
Das Gewerbegebiet Hochdorf umfasst rund 120 Hektar und beherbergt etwa 200 Betriebe, vom Handwerksbetrieb bis zur Logistikfirma. Auf der Haid, dem zweiten großen Gewerbestandort im Norden der Stadt, sitzen daneben Global Player der Hochtechnologiebranche neben mittelständischen Software- und Dienstleistungsunternehmen. Diese Vielfalt verlangt nach Sicherheitssystemen, die sich an unterschiedliche Betriebsgrößen anpassen lassen — vom Einzelbüro mit einer Eingangstür bis zur Logistikhalle mit mehreren Zufahrten und Nachtschichtbetrieb.
Typisch für Betriebe in Haid und Hochdorf ist die Kombination aus Zutrittskontrolle für Mitarbeitende und Fremdfirmen, Einbruchmeldetechnik für Büro- und Lagerbereiche sowie Videotechnik an Zufahrten. Scheidet ein Mitarbeiter aus, wird sein Transponder gesperrt, statt dass Schließzylinder getauscht werden müssen — bei Betrieben mit mehreren Zugängen und wechselndem Personal ein spürbarer Unterschied im Verwaltungsaufwand.
Gerade IT- und Softwarefirmen auf der Haid fragen zunehmend nach Konzepten, die Serverräume separat absichern, unabhängig von der übrigen Bürofläche. Ein eigener Meldekreis mit engerer Zutrittsbeschränkung und Temperaturüberwachung lässt sich in bestehende Sicherheitssysteme integrieren, ohne dass für den restlichen Betrieb ein zweites System nötig wird. Für Handwerksbetriebe mit Werkstatt und Materiallager auf demselben Gelände planen wir dagegen häufiger eine Kombination aus Außenhautüberwachung und Bewegungsmeldern im Innenbereich, weil Werkzeug und Material bevorzugte Ziele sind.
