Videoüberwachung an der Bahnhofstraße und in Einkaufslagen
Die Bahnhofstraße und die angrenzenden Einkaufslagen zählen zu den am dichtesten frequentierten Geschäftsstandorten der Stadt. Für Videoüberwachung bedeutet das: Kameras müssen exakt auf den eigenen Eingangsbereich ausgerichtet sein, öffentlicher Gehweg und Nachbargeschäft bleiben außen vor. Wir planen die Ausrichtung dokumentiert und maskieren Bereiche außerhalb des eigenen Grundstücks softwareseitig.
Für Ladengeschäfte kombinieren wir die Kameras meist mit einem Überfallmelder an der Kasse. Löst die Alarmanlage nachts aus, sieht die Leitstelle sofort das passende Kamerabild und kann den Alarm verifizieren, bevor die Polizei informiert wird. Gerade in Erdgeschosslagen mit großen Schaufenstern ist diese Kombination aus mechanischer Sicherung, Meldetechnik und Bildverifikation der wirksamste Hebel gegen Einschleichdiebstahl während der Öffnungszeiten.
Bei mehrstöckigen Geschäftshäusern mit Wohnungen in den oberen Etagen achten wir zusätzlich darauf, dass die Kameraoptik keine privaten Fensterbereiche der Nachbarn erfasst — ein Punkt, der in der dichten St. Galler Innenstadt häufiger zum Streitthema wird als anderswo.
Zutrittskontrolle und Einbruchschutz für Gewerbe im Kreis West
Der Kreis West ist das größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt, vermittelt unter anderem über die städtische Standortförderung. Betriebe hier fragen selten eine einzelne Komponente an, sondern ein Konzept aus Zutrittskontrolle für Mitarbeitende und Fremdfirmen, Einbruchmeldetechnik für Hallen und Büros sowie Video für Zufahrten und Außenlager.
Der Vorteil eines kombinierten Systems zeigt sich im Alltag: Scheidet eine Mitarbeiterin aus, wird ihr Badge gesperrt statt ein Schloss getauscht. Bei Fremdfirmen — etwa während Umbauarbeiten — lässt sich der Zugang zeitlich befristen und auf einzelne Türen beschränken, ohne dass das übrige Personal betroffen ist.
Für kürzere Nutzungsdauern — Zwischenmieter, Baustellen, Pop-up-Flächen — bieten wir Gewerbeobjekte auch über die Mietlinie SECURE ALL-IN an, mit Technik, Wartung und 24h-Hotline im Monatsbetrag statt Investition auf einen Schlag.
Messewirtschaft und Hochschule: OLMA und HSG
St. Gallen ist Standort der Universität St. Gallen (HSG), einer der größten Business Schools im deutschsprachigen Raum, in Trägerschaft des Kantons. Eine Auswertung aus dem Jahr 2010 bezifferte die regionale Wertschöpfung durch die HSG in der Agglomeration St. Gallen auf 193 Millionen Franken bei einem Staatsbeitrag von 38 Millionen Franken — ein Vielfaches also, das über Semesterbetrieb, Kongresse und internationale Gäste in die Stadt zurückfließt. Daneben prägen die Olma Messen St. Gallen mit Messen, Kongressen und Großveranstaltungen wie der jährlichen Olma-Herbstmesse den Kalender der Stadt.
Für Sicherheitskonzepte bedeutet dieser Doppelcharakter zweierlei. Hochschulgebäude mit Bibliotheken, Laboren und Verwaltung brauchen ganzjährige Zutrittskontrolle für eine wechselnde, oft internationale Nutzerschaft — Studierende, Gastdozierende, Konferenzgäste. Das Messegelände dagegen braucht temporäre Lösungen: Während der Olma und anderer Großveranstaltungen steigt die Objektdichte auf dem Areal kurzfristig stark an, mit entsprechend höherem Bedarf an Videoüberwachung für Zufahrten, Lagerflächen und Außenbereiche, der außerhalb der Veranstaltungszeiten wieder zurückgefahren werden kann.
Einbruchzahlen im Kanton St. Gallen: der Blick in die Statistik
Die Kantonspolizei St. Gallen registrierte 2024 insgesamt 30'900 Straftaten, rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr mit 30'214 Fällen. Auffällig ist die Verschiebung innerhalb der Diebstahlsdelikte: Einbruchdiebstähle nahmen um 14 Prozent zu, während Einschleichdiebstähle um 3 Prozent zurückgingen. Die Aufklärungsquote lag bei rund 53 Prozent.
Für die Sicherheitsplanung heißt das nicht, in Sorge zu verfallen, sondern nüchtern zu kalkulieren. Wer über den Kantonsdurchschnitt hinaus geschützt sein will, kombiniert mechanische Sicherung an Fenstern und Türen mit Meldetechnik, die im Ernstfall tatsächlich jemanden erreicht — Melder ohne Leitstellenanbindung lösen zwar aus, helfen aber niemandem.
Zwei Punkte relativieren die Zahlen zugleich. Erstens zählt die Kriminalstatistik den gesamten Kanton, von der Stadt bis zu den ländlichen Bezirken; städtische Lagen mit hoher Objektdichte wie St. Gallen sind darin nicht gesondert ausgewiesen, gelten in der Praxis aber als überdurchschnittlich betroffen. Zweitens erfasst die PKS nur angezeigte Taten — ein Teil der Einschleichdiebstähle in Geschäften bleibt unentdeckt, bis die Inventur die Lücke aufdeckt.
So läuft ein Projekt mit EAK in St. Gallen ab
Von Steißlingen aus sind wir in rund 60 Minuten in St. Gallen, über die A7 durch den Thurgau ebenso erreichbar wie über die Grenze bei Kreuzlingen. Der Ablauf bleibt dabei immer gleich: kostenloser Vor-Ort-Check, schriftliches Angebot mit klaren Positionen, Montage durch eigene Techniker ohne Subunternehmer, Einweisung, danach Wartung und 24h-Störungsdienst an 365 Tagen im Jahr.
Seit 1972 arbeiten wir in der Bodenseeregion und grenzüberschreitend bis in die Ostschweiz. Unsere Techniker kennen sowohl die Auflagen des Stiftsbezirks als auch die Anforderungen von Versicherern an Gewerbeobjekte im Kreis West. Unsere VdS-Anerkennung schlägt sich in der Dokumentation nieder: Jede Anlage übergeben wir mit lückenlosem Nachweis vom Meldeplan bis zur Instandhaltung, wie ihn Schweizer wie deutsche Versicherer verlangen.
Termin vereinbaren oder anrufen: Die Beratung kostet nichts, und Sie wissen danach, was für Ihr Objekt in St. Gallen tatsächlich sinnvoll ist — nicht, was sich am einfachsten verkaufen lässt.